Kinesiotaping

Beim Kinesiotaping wird ein elastischer, selbstklebender Tapeverband je nach gewünschter Wirkung in bestimmter Form, Richtung, Länge und Zugstärke an der betroffenen Körperregion angebracht um eine therapeutische Wirkung zu erzielen. Diese Tapingtechnik ist insbesondere als Ergänzung zu manuell medizinischen Methoden und zur Schmerztherapie hervorragend geeignet.

Ziel ist, abhängig der zugrundeliegenden, gestörten Struktur, eine Entlastung oder Unterstützung (Aktivierung) der am Bewgungs-, Halte-, und Stützapparat beteiligten Gewebe  zu erzielen:

 

  • Beeinflussung der Muskelaktivität durch tonisierende (Spannung steigernde) und detonisierende (Spannung reduzierende) Techniken
  • Unterstützung der Funktion von Gelenken wie leichte Schienung und Stabilisierung
  • Schmerz lindernde Funktion durch Aktivierung des körpereigenen schmerzhemmenden Systems
  • Unterstützende Wirkung in der Aktivierung von entzündungshemmenden Prozessen u.a. durch positiven Einfluss auf die Mikrozirkulation
  • Rascherer Abbau von Hämatomen (Blutergüssen)
  • Positive Effekte auf den Lymphabfluss